Hendrick van Holt, zugeschr.

Kalkar, um 1520-30
Hl. Sebastian
Eichenholz, geschnitzt, H.115 cm
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Herzogtum Kleve

Kalkar: eine „Hauptstadt“

Politischer Wechsel

Kalkar gehörte zu Lebzeiten Hendrick van Holsts zu den sieben „Hauptstädten“  des Herzogtums Kleve. Kleve, ein Territorium des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, konnte auf eine lange Geschichte zurückblicken: 1020 war es zur Grafschaft und 1417 zum Herzogtum erhoben worden. Herrschersitz war die Schwanenburg, zeitweise auch Burg Monterberg bei Kalkar. 1614 fiel es aufgrund eines Erbstreites an Brandenburg-Preußen.

Kalkar und Wesel

Im Hansebund

Gemeinsam stark

Kalkar schloss sich spätestens 1540 als Beistadt zu Wesel der Hanse an, um seine wirtschaftlichen Absatzmöglichkeiten zu verbessern. Die Hanse, eine Vereinigung niederdeutscher Kaufleute, öffnete den beteiligten Städten gute Handelsmöglichkeiten, da sie die Privilegien einer Hansestadt erhielten. Für die Bürger von Kalkar gab es zu dieser Zeit aber nicht nur gute Wirtschaftsbedingungen, sondern auch eine gute Verpflegung: Man zählte 42 Brauereien für weniger als 5000 Einwohner. Die Mitgliedschaft in der Hanse endete übrigens 1618.

Christian Sgrothen

Hofkartograf Philipps II.

Vermesser der Welt

Christian Sgrothen wurde 1525 in Sonsbeck als Sohn des Stadtschreibers Peter Sgrothen geboren. Er arbeitete er als Maler und Kartograph in Kalkar, wo er 1548 das Bürgerrecht erwarb. Ab 1557 diente er dem spanischen König Philipp II.  als Hofkartograph. Für diesen vermaß er unter anderem den nordwestdeutschen Raum und schuf Regionalkarten von Geldern-Zutphen, Westfalen, Jülich-Kleve-Mark oder auch Luxemburg. Sgrothens Arbeiten stellten die wichtigste Kartierung des Niederrheins im 16. Jahrhundert dar. Der Universalgelehrte starb 1604 in Kalkar.

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