Drachenlandung in Hildesheim

Es war eine große Entdeckung: Der ehemalige Direktor des Dommuseums Dr. Michael Brandt schrieb das zu repräsentativen Zwecken dienende Wassergefäß in Form eines Drachens dem Herstellungsort Hildesheim zu. Die Bischofsstadt war im Mittelalter ein bedeutendes Zentrum der Bronzekunst, der künstlerische Höhepunkt lag im 12. Jahrhundert.

Die Kulturstiftung der Länder, die Ernst von Siemens Kunststiftung und die Klosterkammer stellten die Ankaufssumme bereit. Der Neuerwerbung zu Ehren veranstaltete das Dommuseum Hildesheim in 2016 eine Sonderausstellung sowie eine Tagung. Die ausführliche Publikation „Drachenlandung“ ist mit Unterstützung der Kunsthandlung Julius Böhler erschienen.

Claudia Höhl, Gerhard Lutz, Joanna Olchawa (Hg.)
Drachenlandung. Ein Hildesheimer Drachen-Aquamanile des 12. Jahrhunderts.
Regensburg 2017.